Hintergrund

Einfluss von Mobiltelefonen auf die Tropfenstruktur (Fotos unter dem Dunkelfeldmikroskop)
Erläuterung zur Abbildung:
Das Wasser wurde zwei Minuten lang dem Einfluss des elektromagnetischen Feldes eines Mobiltelefons ausgesetzt.
Die oberen drei Bildpaare zeigen Speichel nach einem (wortlosen) Telefonat. Links ist jeweils der Speichel vor dem Telefonat zu sehen, rechts der nach dem Telefonat veränderte. In allen Fällen zeigt sich eine rigidere, in der Vielfalt verarmte Struktur.
Das untere Bildpaar zeigt die Einwirkungen auf ein Bodenseewasser. Auch hier wird das Bild strukturloser.
Alle Abbildungen wurden dem Buch "Welt im Tropfen", GutesBuchVerlag entnommen.
Universität und Institut
Am Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Kröplin forschen wir seit einigen Jahren an der Informationsübertragung im Wasser. Ursprünglich hervorgegangen ist dieses Gebiet aus den Bemühungen eine "einfache Raumfahrtmedizin" für die Astronauten an Bord zu entwickeln, mit der sie sich auf bioenergetischer Behandlungsbasis bei kleinen gesundheitlichen Verstimmungen selbst versorgen können.
Dabei ist uns aufgefallen, daß sich schwache Feldwirkungen, die mit üblichen Messmethoden nicht feststellbar sind, im Wasser abbilden und unter dem Mikroskop betrachtet und dokumentiert werden können. Die Methode wurde neben natürlichen Wässern auch auf Körperwässer (Speichel, Urin, Blut) angewandt und hat zu einem eigenen Forschungszweig geführt. Inzwischen gibt es über 10000 Bilder in unserer Wasserdatenbank.
Neben Forschungsberichten zum Thema haben wir auch das Buch "Welt im Tropfen" veröffentlicht. Dieses Buch geht in seinem Inhalt weit über die Exponate hinaus und vertieft die Themen der Ausstellung (siehe Seite: Buch zur Ausstellung).
Zunächst als externes Projekt der Expo gezeigt, wurden unsere außergewöhnlichen Forschungsergebnisse zu einer interessanten, interaktiven Ausstellung rund um das Thema "Wasser" und diese fand in Stuttgart derart große Resonanz, dass sie terminlich verlängert wurde.
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